Stadtrat

Zentrumsplatz Oberwetzikon bleibt auch während der Bauzeit belebt

Montag, 21.09.2026

Zentrumsplatz Oberwetzikon bleibt auch während der Bauzeit belebt
Zentrumsplatz Oberwetzikon bleibt auch während der Bauzeit belebt

Rund um den Zentrumsplatz in Oberwetzikon laufen die ersten Abbrucharbeiten für den Neubau des Oberland Märts. Gleichzeitig werden die notwendigen Werk- und Fernwärmeleitungen erstellt. Die Stadt Wetzikon begleitet die Bauphase aktiv und setzt sich dafür ein, die Auswirkungen auf das lokale Gewerbe, die Bevölkerung und den öffentlichen Raum möglichst gering zu halten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Erhalt der bestehenden Bäume.

Bis Mitte Dezember erstellen die Stadtwerke Wetzikon im Bereich der Hirschwiesenstrasse die erforderlichen Werkleitungen für den Neubau des Oberland Märts. Während dieser Arbeiten stehen die Parkplätze beim Restaurant Krone vorübergehend nur eingeschränkt zur Verfügung.

Die Leitungsarbeiten tangieren den bestehenden Baumbestand beim Restaurant Krone nicht. Auch bei den weiteren Bauarbeiten rund um den Neubau sowie bei der Erstellung der Werk- und Fernwärmeleitungen steht der Schutz der Bäume im Fokus.

Werkleitungen werden unter den künftigen Platzflächen geführt

Bei der Planung der Werkleitungen wurde darauf geachtet, den künftigen Baumbestand möglichst wenig einzuschränken. Im Bereich des Zentrumsplatzes können die Leitungen weitgehend unter den später mit Betonplatten belegten Flächen verlegt werden. Dadurch bleiben Bereiche ohne unterirdische Werkleitungen frei. Diese Flächen bieten zukünftigen Bäumen einen möglichst grosszügigen und ungehinderten Wurzelraum.


Baustellenwände werden zu Informations- und Kulturflächen

Auch die Baustellenwände sollen während der Bauzeit genutzt werden. Die Migros gestaltet die Wände rund um den Neubau des Oberland Märts. Im Bereich des Buswartehäuschens stellt die Stadt Wetzikon die Flächen für kulturelle und informative Inhalte zur Verfügung – beispielsweise für Bilder, Informationstafeln oder Veranstaltungshinweise. Die Nutzung wird von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Abteilung Kultur koordiniert. Die vorhandenen Flächen, die durch die Baustelle entstehen, bieten somit Raum für Information, Kultur, Austausch und Begegnung.

Bessere Orientierung zum Provisorium

Die Stadt hat Rückmeldungen aus der Bevölkerung zur Orientierung rund um die Baustelle aufgenommen. Insbesondere das Provisorium des Oberland Märts in der Färberwiese sei teilweise schwierig zu finden. Auch die bestehende Stele vor der Baustelle mit Hinweisen zu den Geschäften wurde als wenig hilfreich beziehungsweise verwirrend wahrgenommen. Als erste Massnahme wird deshalb die bestehende Stele entfernt. Damit soll die Orientierung im Bereich der Baustelle übersichtlicher und klarer werden. 

Im direkten Austausch mit dem Gewerbe

Während einer mehrjährigen Bauphase ist der direkte Austausch mit den betroffenen Betrieben besonders wichtig. Sandra Frauenfelder unterstützt die Stadt deshalb im Mandat als Schnittstelle und Ansprechpartnerin für das angrenzende Gewerbe am Zentrumsplatz.

Als erste Massnahme fand ein "runder Tisch" mit den Gastronomiebetrieben am Zentrumsplatz statt. Dabei wurden die verschiedenen Schnittstellen und Bedürfnisse besprochen und gemeinsam nach möglichen Lösungen für die Herausforderungen während der Bauphase gesucht.

Der direkte Dialog wird auch während der weiteren Bauarbeiten fortgeführt. So können Anliegen frühzeitig aufgenommen und gemeinsam praktikable Lösungen entwickelt werden.

Zentrumsplatz bleibt auch während der Bauzeit belebt

Trotz der Baustelle soll der Zentrumsplatz weiterhin ein Ort für Begegnung und Aktivitäten bleiben. Die verbleibenden Flächen sollen deshalb während der gesamten Bauphase sinnvoll genutzt werden.

In einem ersten Schritt hat die Stadt Wetziker Vereine eingeladen, den Platz für eigene Aktivitäten zu nutzen – beispielsweise für Aufführungen, Informationsveranstaltungen, Präsentationen oder öffentliche Proben. Auch Angebote, bei denen Passantinnen und Passanten aktiv einbezogen werden, sind möglich.

Sobald erste Zusagen vorliegen, informiert die Stadt über das Programm. Ziel ist, den Zentrumsplatz auch während der Bauzeit als attraktiven und lebendigen Ort für Begegnung und Austausch zu erhalten.

Bäume werden von Anfang an mitgedacht

Der Schutz der bestehenden Bäume ist ein wichtiger Bestandteil der Bauplanung. Die verschiedenen Bauvorhaben werden deshalb sorgfältig aufeinander abgestimmt. Dabei berücksichtigt die Stadt neben den technischen Anforderungen auch die Anliegen der Anwohnenden, des Gewerbes und der Bevölkerung.

Für die fachliche Beurteilung der Wurzelbereiche wurde eine externe Fachperson beigezogen. So wird sichergestellt, dass die bestehenden Bäume während der verschiedenen Bauarbeiten bestmöglich geschützt werden.

Gemeinsam durch die Bauphase

Die Stadt Wetzikon ist sich bewusst, dass die Bauarbeiten für die Bevölkerung und insbesondere für das angrenzende Gewerbe und die Gastronomiebetriebe mit spürbaren Einschränkungen verbunden sind. Mit vorausschauender Planung, einem engen Austausch mit den Betroffenen und einer aktiven Nutzung der verbleibenden Flächen will die Stadt die Bauphase möglichst verträglich gestalten.

Die Stadt Wetzikon dankt der Bevölkerung sowie den betroffenen Gewerbe- und Gastronomiebetrieben für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung.

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