Allgemein
Post unterstützt Kundinnen und Kunden bei Lesen und Rechnen
Donnerstag, 09.04.2026

Gemeinsam mit den Kantonen Zürich und Luzern testet die Post in ausgewählten Filialen ein neues Beratungsangebot für Menschen, die Mühe beim Lesen, Rechnen oder im Umgang mit digitalen Medien haben. Die rund zehnminütigen Gespräche sind kostenlos und sollen den Zugang zu bestehenden kantonalen Angeboten erleichtern. Der Testbetrieb dauert bis Ende Jahr und wird an 20 Standorten angeboten, darunter auch in Wetzikon.
Gemäss dem Bundesamt für Statistik haben rund 844 000 Erwachsene in der Schweiz Schwierigkeiten beim Lesen, Rechnen oder Problemlösen. In den Kantonen Zürich und Luzern gibt es bereits Angebote wie die "Lernstuben" oder "LernLounges", die Unterstützung bieten. Die Post ergänzt diese Angebote, da sie für viele Menschen ein vertrauter Ort ist und mit ihrem flächendeckenden Filialnetz überall präsent ist.
Im Rahmen des Pilotprojekts prüfen die Post und die Kantone, wie der Zugang zu bestehenden kantonalen Angeboten einfacher gestaltet werden kann. Die Mitarbeitenden unterstützen Kundinnen und Kunden beispielsweise dabei, persönliche Formulare auszufüllen, Dokumente zu verstehen oder Apps zu installieren. Dabei achten sie auf Diskretion, sodass persönliche Anliegen vertraulich bleiben. Für die Beratungen wurden die Post-Mitarbeitenden durch Fachspezialistinnen und Fachspezialisten der Kantone sowie des Schweizer Dachverbands Lesen und Schreiben geschult.
Durch dieses Angebot werden die Postfilialen zu regionalen Dienstleistungszentren, die analoge und digitale Unterstützung aus einer Hand bieten. Auch ausserhalb des Pilotprojekts hilft die Post Kundinnen und Kunden bei der Installation von Apps, bei Twint- oder Behördenlogins oder beim Ausfüllen von Formularen – je nach Aufwand für einen Preis zwischen 5 und 35 Franken.