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Wetziker Gaspreis bleibt für 2024 stabil

Publiziert: 24.11.2023

Nach den wirtschaftlichen Verwerfungen an den Energiemärkten im Jahr 2022 hat sich die preisliche Situation am Grosshandelsmarkt weiter entspannt. Mit der unterjährigen Preissenkung im 2023 bleibt der Wetziker Gastarif für 2024 stabil. 

Die Gaspreise sind aufgrund unterschiedlicher Faktoren, unter anderem nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine, sehr stark angestiegen und haben Mitte 2022 einen Höhepunkt erreicht. Seither sind sie wieder gefallen, liegen aber immer noch auf einem höheren Niveau als in den vorhergehenden Jahren. 

Seit der Wetziker Preissenkung Mitte 2023 haben sich die Energiekosten weiter reduziert. Steigende Kosten für die Nutzung der vorgelagerten und eigenen Netze, wie auch die neuen Kosten für den Betrieb und die Befüllung von Gasspeichern auf Anordnung des Bundes, sowie höhere Kosten für die Beschaffung von Biogaszertifikaten, konnten durch die leicht gesunkenen Energiekosten und die weitere Auflösung von Reserven und Ertragsüberschüssen aus dem laufenden Jahr aufgefangen werden. Lediglich die Grundpreise werden aufgrund der geforderten neuen Technologie (Smart Meter) erhöht. Die CO2-Abgabe vom Bund reduziert sich auf 2,156 Rappen pro Kilowattstunde. 

Nach Kombination aller Tarifbestandteile können die Gastarife ab Januar 2024 auf dem heutigen Niveau gehalten werden. Der Stadtrat hat die neuen Tarife am 15. November 2023 genehmigt. 

Defizite aus gestiegenen Energiepreisen der Lieferjahre 2021 und 2022 wurden nicht in die Tarife eingepreist, sondern über Reserven der Spezialfinanzierung Gas abgeschrieben. Die noch vorhandenen Reserven im Bereich Gas aus früheren Jahren werden weiter, jedoch moderat, tarifsenkend abgebaut. Aus strategischen Gründen wird ein Teil der Reserven zurückbehalten zur Abfederung weiterer unerwarteter Preisaufschläge, sowie zur Finanzierung der vorzeitigen Abschreibung des Gasnetzes bedingt durch die geplante Wärmetransformation, ohne dafür die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu belasten. Eine Erhöhung der Reserven wird momentan als nicht nötig beurteilt, jedoch jährlich neu beurteilt. 

Die Volatilität des Gaspreises bleibt weiterhin unverändert hoch. Getrieben wird dies durch eine unsichere Entwicklung der geopolitischen Lage, den Füllständen der Erdgasspeicher in Europa, dem Einsatz von Gaskraftwerken für die Stromproduktion, den höheren Produktionskosten von Flüssiggas sowie der Wirtschaftslage. 

Stadtrat verfolgt Entwicklung am Gasmarkt 
Der Stadtrat verfolgt die Marktsituation laufend und ist bei Bedarf bereit, auch unterjährig Tarifanpassungen in beide Richtungen vorzunehmen.

Unverändert hohe Nachhaltigkeit mit 35 Prozent Biogas im Standardmix 
Die Stadtwerke Wetzikon halten weiterhin den Biogasanteil von 35 Prozent im Standardmix auf einem hohem Nachhaltigkeitsniveau. Das Biogas im Standardmix wird aus europäischen Anlagen bezogen. 

Versorgungssicherheit ist derzeit gegeben 
Die Stadtwerke bemühen sich weiterhin zusammen mit der Gasbranche beziehungsweise übergeordnet mit dem Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. 

Konsultation beim Preisüberwacher 
Gesetzeskonform hat der Preisüberwacher die geplanten Tarifmassnahmen vorgängig geprüft und beurteilt. Der Stadtrat hat sich mit der Beurteilung und den Empfehlungen vom Preisüberwacher befasst. Im Hinblick auf die künftigen Herausforderungen und strategischen Entwicklungen in der Gasversorgung weicht der Stadtrat von seinen Empfehlungen ab. Der Stadtrat hat zwar Verständnis für die Empfehlungen des Preisüberwachers, verzichtet aber vorerst auf einen weiteren Abbau der Reserven aufgrund von vorhergenannten Gründen. Zur vom Preisüberwachter angeregten Abschaffung der Abgabe an das Gemeinwesen fehlt die Legitimation, da diese vom Parlament beschlossen wurde.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unseren Tarifblättern 2024.

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