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Versorgungssicherheit


Im bevorstehenden Winter kann eine Energiemangellage in der Schweiz nicht komplett ausgeschlossen werden. Es ist uns ein Anliegen, Sie offen und transparent über die Geschehnisse an den Energiemärkten zu informieren. Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Lage, wie Sie Ihren Haushalt oder Ihr Unternehmen darauf vorbereiten können und wie Sie Ihren Beitrag zur Verbrauchsreduktion leisten können.

Versorgungssicherheit Strom

Aufgrund der aktuell angespannten geopolitischen Lage in Europa, der geringen Verfügbarkeit grosser Kernkraftwerke in Frankreich und den unterdurchschnittlich gefüllten Speicherseen herrscht an den Energiemärkten eine angespannte Situation. Eine Strommangellage kann nicht ausgeschlossen werden. Kurzfristig ist die Stromversorgung in der Schweiz nicht eingeschränkt.

Wie ist die aktuelle Versorgungssicherheit mit Strom in Wetzikon?
Der Gasmarkt ist international eng mit dem Strommarkt verflochten. Gas wird in vielen europäischen Ländern benötigt, um Strom herzustellen. Kommt es zu Gaslieferengpässen, ist die Stromherstellung direkt betroffen und es kann eine Strommangellage eintreten. Die politischen Unsicherheiten in Europa aufgrund der Ukrainekrise, die geringe Verfügbarkeit grosser Kernkraftwerke in Frankreich und die Trockenheit der letzten Monate begünstigen das Risiko einer Strommangellage für die kommenden Wintermonate.

Was passiert im Fall einer Strommangellage? 
Sind Stromangebot und Stromnachfrage während mehreren Tagen, Wochen oder Monaten nicht mehr im Einklang, spricht man von einer Strommangellage.  

Falls in der Schweiz eine Strommangellage eintritt, wird der Bund aktiv und beauftragt die Organisation für Stromversorgung in Ausserordentlichen Lagen (OSTRAL) mit den notwendigen Bewirtschaftungsmassnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs. 

In einer Strommangellage gibt es zu wenig Strom. In einem ersten Schritt würde der Bund die Konsumentinnen und Konsumenten mittels Sparappellen aufrufen, den Stromverbrauch freiwillig zu reduzieren. Reichen die Sparappelle nicht aus, kann die wirtschaftliche Landesversorgung auf vorbereitete Strombewirtschaftungsmassnahmen zur Lenkung des Stromverbrauchs und des Stromangebots zurückgreifen. Die Beheizung von beispielsweise Hallenbädern, Leuchtreklamen oder der Betrieb von Skiliften etc. könnten als nicht zwingend benötigte Anwendungen verboten werden. In einem weiteren Schritt käme es zur Kontingentierung von Grosskunden (Verbrauch über 100 000 Kilowattstunden pro Jahr).
Als letzte Stufe käme es zu Netzabschaltungen für mehrere Stunden. 

Versorgungssicherheit Gas

Aufgrund der aktuell angespannten geopolitischen Lage in Europa, der geringen Verfügbarkeit grosser Kernkraftwerke in Frankreich und der unterdurchschnittlich gefüllten Speicherseen herrscht an den Energiemärkten eine angespannte Situation. Eine Gasmangellage kann nicht ausgeschlossen werden – kurzfristig ist die Gasversorgung in der Schweiz nicht eingeschränkt.

Wie steht es um die aktuelle Versorgungssicherheit mit Gas in Wetzikon?
Die Versorgungssicherheit mit Gas in der Schweiz und somit auch Wetzikon ist derzeit nicht eingeschränkt. Da die Schweiz über keine eigenen Erdgasvorkommen oder grössere Speicherkapazitäten im Inland verfügt, ist sie von Importen aus dem Ausland abhängig und direkt betroffen. Aus diesem Grund setzt sich die Gasbranche für Speicher­kapazitäten im Ausland ein.  

Was passiert im Fall einer Gasmangellage? 
Falls in der Schweiz eine Gasmangellage eintritt und diese von der Gasbranche nicht mehr mit marktwirtschaftlichen Massnahmen behoben werden kann, greift das Bundesamt für die wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) lenkend ein. Diese erlässt die notwendigen Bewirtschaftungsmassnahmen.

In einer Gasmangellage gibt es Gas, aber zu wenig. In einem ersten Schritt würde der Bund die Konsumentinnen und Konsumenten mittels Sparappellen aufrufen, den Gasverbrauch zu reduzieren. Gleichzeitig kann der Bund den Firmen mit sogenannten Zweistoffanlagen die Umstellung von Gas auf Heizöl vorschreiben. Als weiteren Schritt werden Anlagen kontingentiert.

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Für Fragen zum Energiesparen stehen unter der Telefon-Nummer: 0800 005 005 die erweiterte Infoline von EnergieSchweiz (Umsetzung von Spartipps, technische Fragen) zur Verfügung.
Unter der gleichen Nummer werden auch alle anderen Fragen zum Stromsparen von Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Wirtschaft beantwortet.

Privatpersonen und Unternehmen können sich auch per Mail an die Hotline richten: hotline@bwl.admin.ch.

Versorgungssicherheit



Im bevorstehenden Winter kann eine Energiemangellage in der Schweiz nicht komplett ausgeschlossen werden. Es ist uns ein Anliegen, Sie offen und transparent über die Geschehnisse an den Energiemärkten zu informieren. 

Hier finden Sie weitere Informationen. 

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