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Werkhof wird an die Stadtwerke und den Unterhaltsdienst der Stadt Wetzikon übergeben

Publiziert: 15.09.2021

Der Neubau des Werkhofs für die Stadtwerke und den Unterhaltsdienst der Stadt Wetzikon ist fertiggestellt. Am 30. September 2021 wird der Neubau offiziell übergeben. Durch die geschickte Aufteilung der Räume werden die betrieblichen Abläufe beider Werke gut unterstützt. Das Gebäude mit seiner dunklen Holzfassade fügt sich architektonisch sachte ins Quartier ein und entspricht dem Minergie-Eco-Standard.

Die Wetziker Stimmbevölkerung stimmte am 1. September 2019 dem Kredit von 17'750'000 Franken für den Neubau des Werkhofgebäudes für die Stadtwerke und den Unterhaltsdienst zu. Im Frühjahr 2020 fand der Spatenstich statt. Der Realisierungsplan war ambitiös. Die Umsetzung konnte ohne zeitliche Verzögerung ausgeführt werden, sodass der neue Werkhof am 30. September 2021 um 11 Uhr offiziell den Nutzerinnen und Nutzern übergeben werden kann und die neuen Räumlichkeiten bezogen werden können.

Seit 1994 galt der Werkhof Flos als Büro- und Werkgebäude für die Stadtwerke Wetzikon und den Unterhaltsdienst der Stadt. Aufgrund des Ausbaus der Abwasserreinigungsanlage (ARA Flos) benötigte der Werkhof der Stadtwerke und des Unterhaltsdiensts einen neuen Standort.

"Es freut uns sehr, dass wir den Neubau an die Mitarbeitenden der Stadtwerke Wetzikon und den Unterhaltsdienst der Stadt zeitnah übergeben können", sagt Heinrich Vettiger, Stadtrat Finanzen + Immobilien. "Durch die zentralen Örtlichkeiten und die geschickten Raumbeziehungen werden die betrieblichen Abläufe beider Bereiche optimal unterstützt. Damit können sie ihre Dienstleistungen für die Bevölkerung der Stadt Wetzikon noch effizienter ausführen", ergänzt Pascal Bassu, Stadtrat Tiefbau + Energie. Bei den Stadtwerken Wetzikon arbeiten rund 40 Mitarbeitende. Zum Unterhaltsdienst der Stadt Wetzikon zählen insgesamt 13 Mitarbeitende.

Architektonisch prägnanter Ausdruck

Obwohl der neue Werkhof in erster Linie betriebliche Funktionen zu erfüllen hat, soll er als ein öffentliches Gebäude wahrgenommen werden. Die Gliederung in die Werkhalle im Erdgeschoss, in das umlaufende Vordach und in den aufgesetzten Riegel mit integrierten Büroräumen vereint betriebliche Vorteile mit einem architektonisch prägnanten Ausdruck. Weil die Grosslager der Stadtwerke im Untergeschoss angeordnet sind, ist das oberirdische Volumen relativ klein. Dadurch integriert sich der Werkhof fliessend ins Quartier. Das Erdgeschoss mit seinen Aussenflächen ist Dreh- und Angelpunkt des Werkhofs. Die Bereiche Stadtwerke und Unterhaltsdienst sind Rücken an Rücken angeordnet und haben ihre eigenen Zugangsseiten. Das schwarze Holzkleid erinnert an die Geschichte des Areals; früher wurde hier aus Steinkohle Gas gewonnen. Die neue Fassade wirkt elegant und lässt das grosse Gebäude filigran erscheinen.
Auf dem Dach wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die mehr Strom erzeugt, als dass dies der Minergie-Eco-Standard des Gebäudes fordert.

Im Frühjahr 2022 ist ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung geplant.

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