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Stadt Wetzikon schreibt für 2018 5,9 Mio. Franken Gewinn

Publiziert: 25.03.2019

Die Jahresrechnung 2018 der Stadt Wetzikon schliesst bei einem Umsatz von rund 241,9 Mio. Franken mit einem erfreulichen Gewinn von 5,9 Mio. Franken ab. Budgetiert war ein Verlust von 2,2 Mio. Franken. Das positive Ergebnis führte dazu, dass der Haushalt insgesamt um weitere 8,7 Mio. Franken entschuldet werden konnte.

Das dritte Mal in Folge schliesst die Rechnung der Stadt Wetzikon positiv ab. Zu diesem guten Ergebnis haben die gute Ausgabendisziplin in sämtlichen Bereichen der Stadt und die Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern (7,3 Mio. Franken über Budget) geführt, welche die tieferen Einnahmen aus den ordentlichen Steuern mehr als wettmachen konnten.

Die Selbstfinanzierung des städtischen Finanzhaushalts verbesserte sich erneut und beträgt rund 22,2 Mio. Franken. Die Investitionen 2018 fielen um 8,9 Mio. Franken tiefer aus als geplant. Insbesondere bei den Stadtwerken und in der Schule konnten geplante Projekte nicht realisiert werden. Insgesamt wurden im 2018 brutto 16,6 Franken (Vorjahr: 16,5 Mio. Franken) investiert.

Die Laufende Rechnung (Erfolgsrechnung) 2018 weist insgesamt einen Aufwand von 236 Mio. Franken und einen Ertrag von 241,9 Mio. Franken auf. Das Eigenkapital der Stadt beträgt nach Berücksichtigung des Gewinns 112,2 Mio. Franken. Mit diesem Ergebnis weist die Stadt keine Nettoschuld sondern ein Nettovermögen aus. Dieses beträgt im Steuerhaushalt 64 Franken/Einw. und unter Miteinbezug der Gebührenhaushalte sogar 1'174 Franken/Einw..

Dank dem kantonalen Ressourcenausgleich flossen 2018 30,3 Mio. Franken (rund 63 Steuerfussprozente) als Finanzausgleichsbeiträge in die Stadtkasse.

Weiterhin hohe Ausgabendisziplin notwendig

Die disziplinierte Ausgabenpolitik, die relativ tiefen Investitionen und die ausserordentlich hohen Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern zeichnen im Jahr 2018 ein positives Bild des städtischen Finanzhaushalts. Dieses Bild darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in den kommenden Jahren die finanziellen Herausforderungen für die Stadt zunehmen werden. Das grosse Investitionsvolumen in verschiedenen Verwaltungsbereichen (Stadtwerke, Schulanlagen, ARA, Stadthaus) und die unsichere Entwicklung der Steuereinnahmen (Grundstückgewinnsteuern und ordentliche Steuern) sind dabei nur einige von mehreren Indikatoren, die es dabei zu beachten gilt.

Die in den letztjährigen Budgets auf Stufe Verwaltung, Stadtrat und Parlament unternommenen Anstrengungen zeigen ihre Wirkung. Damit der finanzielle Handlungsspielraum weiterhin gegeben ist, wird der Stadtrat auch künftig der Steuerung des Finanzhaushalts mittels verschiedener Massnahmen ein grosses Augenmerk widmen.

Weitere Beschlüsse des Stadtrates

  • Die schriftliche Anfrage von Bigi Obrist (AW) "Bepflanzung stadteigener Grundstücke mit Bäumen und Hecken" wurde beantwortet.
  • Das Postulat von Stefan Lenz (FDP) "Digitalisierung – IT beherrschen aber nicht besitzen" wird dem Parlament zur Nicht-Entgegennahme empfohlen.
  • Der "Leitfaden Krisenkommunikation" wurde vom Stadtrat genehmigt.
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