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Jahresrechnung 2019: Stadt Wetzikon mit einem Ertragsüberschuss von rund 10,3 Mio. Franken

Publiziert: 26.03.2020

Die Jahresrechnung 2019 der Stadt Wetzikon schliesst bei einem Umsatz von rund 255,1 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 10,3 Mio. Franken ab. Mit diesem erfreulichen Ergebnis kann die zwingend notwendige Entschuldung fortgeführt werden.

Die Rechnung der Stadt Wetzikon schliesst wie im Vorjahr positiv ab. Zu diesem guten Ergebnis haben die gute Ausgabendisziplin in sämtlichen Bereichen der Stadt und die Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern geführt, welche die tieferen Einnahmen aus den ordentlichen Steuern mehr als wettmachen konnten.

Der erste Rechnungsabschluss unter dem Harmonisierten Rechnungsmodell (HRM2) weist einen erfreulichen Ertragsüberschuss in der Erfolgsrechnung von rund 10,3 Mio. Franken auf, was im Vergleich zum Budget einer Verbesserung von rund 8,5 Mio. Franken entspricht. Das Eigenkapital der Stadt Wetzikon beträgt rund 288,2 Mio. Franken.

Nach dem Rekordergebnis im 2018 betrugen die Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern auch in diesem Jahr hohe 11,2 Mio. Franken. Diese wurden somit gegenüber dem langjährigen Schnitt erneut um rund 7 Mio. Franken überschritten.

Der Ressourcenausgleichsbeitrag (Finanzausgleich) von 41,2 Mio. Franken liegt um 5,2 Mio. Franken höher als budgetiert. Dies ist auf zwei Gründe zurückzuführen:

  • Aufgrund einer Intervention des Bezirksrats musste das Parlament in der Budgetdebatte 2019 den Budgetbetrag um netto 2,2 Mio. Franken kürzen. Im Frühjahr 2019 nahm der Kantonsrat eine Korrektur im Gemeindegesetz vor, sodass es den Gemeinden neu offen gelassen wird, ob sie den Ressourcenausgleich zeitlich abgrenzen oder nicht.
  • Am 5. Juni 2019 beschloss der Stadtrat, dass in der Stadt Wetzikon der Ressourcenausgleich ab Rechnungsjahr 2019 zeitlich abgegrenzt wird. Das hat zur Folge, dass in der Erfolgsrechnung 2019 nicht die in diesem Jahr erhaltene Zahlung von 38,2 Mio., sondern der aufgrund der Steuererträge 2019 berechnete und im 2021 ausbezahlte Betrag von rund 41,2 Mio. Franken enthalten ist.


Die Investitionsrechnung Verwaltungsvermögen schliesst mit Nettoausgaben von rund 14,2 Mio. Franken (Budget 27,2 Mio. Franken) ab.

Dank dem hohen Ertragsüberschuss und dem tiefen Investitionsvolumen weist der Finanzhaushalt der Stadt Wetzikon im abgelaufenen Jahr einen Finanzierungsüberschuss von 17,4 Mio. Franken aus. Dadurch konnten 2019 Darlehen von insgesamt 8 Mio. Franken zurückbezahlt werden. Per Ende Jahr beträgt die Summe der verbleibenden Darlehen noch 60 Mio. Franken.

Weiterhin sorgsamer Umgang mit bestehenden finanziellen Mitteln

Der Investitionsbedarf in den kommenden Jahren ist erheblich. Darum ist es besonders wichtig, dass sämtliche Beteiligten weiterhin sorgsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen. Damit der finanzielle Handlungsspielraum weiterhin gegeben ist, wird der Stadtrat auch künftig der Steuerung des Finanzhaushalts mittels verschiedener Massnahmen ein grosses Augenmerk widmen.


Weitere Beschlüsse des Stadtrats

  • Für die Ablösung der Wahl- und Abstimmungshilfe "Vimentis" durch "EasyVote" für junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wird ein jährlich wiederkehrender Kredit genehmigt.
  • Das überarbeitete Chilbi- und Marktreglement wird genehmigt und per 1. Juni 2020 in Kraft gesetzt.
  • Der Stadtrat empfiehlt dem Parlament, das Postulat "Tempo 30 auf der Spitalstrasse zwischen Schneggen- und Rapperswilerstrasse" nicht zu überweisen.
  • Der Stadtrat beantragt dem Parlament, das Postulat "Baumpflanzungen für Wetzikon" entgegenzunehmen und genehmigt die dazugehörige Stellungnahme.
  • Im Zusammenhang mit den Herausforderungen rund um das Corona-Virus auf allen Ebenen, wird die Erhöhung der Betreuungstage der Mitarbeitenden der Stadt Wetzikon für Kinder von 5 auf 10 Tage im Jahr 2020 erhöht.
  • Die kommunale Abstimmung über den Kredit für den Kauf des Grundstücks Tannenrain sowie die regionale Abstimmung über die Fusion der Trägerschaften der Spitäler Uster und Wetzikon zur gemeinnützigen "Gesundheitsversorgung Glattal und Zürcher Oberland AG" werden verschoben. Der neue Abstimmungstermin wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
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